Die großen Sorgen der Einzelhändler ernst nehmen

Die vom Bauausschuss für ein Jahr beschlossene Durchfahrtssperre des Holz- und Fischmarktes, für PKW und Motorräder, sorgt für viel Gesprächsstoff in Rheinberg. Die CDU hatte sich klar gegen die Durchfahrstsperrung des Holz- und Fischmarktes positioniert und im Bauausschuss geschlossen mit Nein, gegen die Mehrheit von SPD-Grüne und Linken abgestimmt. Daran halten die Christdemokraten auch weiter vehement fest.


„Als CDU möchten wir die Innenstadt weiter beleben und die Einzelhändler unterstützen. Die Politik muss dabei Rahmenbedingungen gestalten und versuchen ein möglichst attraktives Umfeld für den Einzelhandel in Rheinberg zu schaffen“, erklärt die CDU Stadtverbandsvorsitzende und stellv. Fraktionsvorsitzende Sarah Stantscheff und ergänzt, „die großen Sorgen die von den Rheinberger Geschäftsleuten und der Werbegemeinschaft formuliert werden, die bis hin zu Existenzängsten gehen, müssen unbedingt ernst genommen werden“.


Auch ihr CDU-Kollege Klaus Wittmann, der als CDU Ortsverbandsvorsitzender in Rheinberg in Verantwortung steht, untermauert die CDU-Positionierung gegen die Durchfahrtssperre. „Viele Rheinberger Geschäftsleute haben uns als CDU angesprochen und ihre großen Bedenken und Ängste zur Durchfahrtssperrung von Holz- und Fischmarkt mitgeteilt. Die Innenstadt muss weiter belebt werden. Dazu gehören ausreichend Parkplätze vor Ort und keine Durchfahrtssperre im Herzen der Stadt“, so der CDU-Chef im Ortsverband Rheinberg Klaus Wittmann.


Zur Erweiterung der Parkmöglichkeiten hat die CDU im übrigen ebenfalls einen Prüfauftrag auf den Weg gebracht, wo die Verwaltung eruieren soll, in wie weit eine Möglichkeit bestehen würde, den Parkplatz Kattewall, durch eine weitere Ebene aufzuständern.


Zur Durchfahrtssperre von Holz- und Fischmarkt und der damit verbundenen Ableitung des Straßenverkehrs bleibt die CDU weiterhin auf ihrem klaren Standpunkt, diese vollkommen abzulehnen. Weiterhin ist zu befürchten, dass die bevorstehende Innenstadtsanierung der Gelderstraße, zeitgleich zur einjährigen Testphase der Durchfahrtssperre von Holz- und Fischmarkt stattfindet und der Einzelhandel dadurch zudem noch zusätzlich belastet wird.

Weiss: An einem Strang ziehen

CDU-Abgeordnete hat Unterstützung zugesagt

„An einem Strang zu ziehen“, sagt Sarah Stanscheff, CDUChefin aus Rheinberg, dazu hatte die Bundestagsabgeordnete Sabine Weiss die Politiker im Kreis Wesel aufgefordert, wenn es um „das so wichtige und sensible Thema ärztliche Notfallversorgung geht.“ „Sabine Weiss“, so Stantscheff, „steht für Gespräche zu dem Thema im Kreis Wesel zur Verfügung.“ Sie wolle aber nicht den Eindruck erwecken, schrieb Weiss kürzlich in einer Pressemitteilung, sie könne in ihrer Funktion als Parlamentarische Staatssekretärin direkten Einfluss auf die Pläne der Kassenärztlichen Vereinigung nehmen. Diese letzte Anmerkung hat Rene Schneider (SPD) nun so interpretiert, dass von Weiss „keine Hilfe zu erwarten“ sei, wie er in einer Presseerklärung schrieb. „Diese Verdrehung der Tatsachen ist nicht hinnehmbar“, sagt dazu die Rheinberger CDUStadtverbandsvorsitzende . „Hier wird der Versuch von Schneider unternommen, mit der Besorgnis der Menschen um eine gute ärztliche Versorgung zu punkten. Dumpfen Populismus sollten die demokratischen Parteien in diesem Land vermeiden“, so Sarah Stantscheff, die bereits vor Wochen mit Sabine Weiss Kontakt auf genommen hatte. „Wir haben die volle Unterstützung von Sabine Weiss“, sagt die Rheinbergerin. „Wir als CDU Rheinberg lehnen die Pläne klar ab, die Notfallpraxis in Rheinberg zu schließen. Sabine Weiss hat uns versichert, ‚Einigkeit macht stark‘, und so fordere ich Rene Schneider auf, gerade bei diesem sensiblen Thema, wo es um Sorgen der Menschen zur örtlichen ärztlichen Versorgung geht, nicht weiter zu spalten und an den gemeinsamen Strang zurückzukehren“.

Digitale – Fahrgast-Informations- Anlagen im Kreis Wesel ausbauen

Bild: Sarah Stantscheff, CDU Rheinberg, Frank Heidenreich, CDU VRR, Ingo Brohl, designierter CDU Landratskandidat und Frank Berger, CDU Kreistagsfraktion Wesel (v.l.n.r.) nach dem Treffen beim VRR.

Auf Einladung des CDU-Fraktionsvorsitzenden im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), Frank Heidenreich, nahm jetzt der designierte CDU-Landratskandidat für den Kreis Wesel und Moerser CDU-Fraktionschef, Ingo Brohl an einem Hintergrundgespräch im VRR teil. Gemeinsam mit dem CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzenden Frank Berger und der CDU Parteivorsitzenden Rheinberg, Sarah Stantscheff wurden Standorte und Fördermöglichkeiten für Digitale-Fahrgast-Informations-Anlagen (DFI) erörtert.

Brohl: „Nicht immer ist ein Smartphone griffbereit, manchmal gibt es einfach die Situation auch nicht her, um schnell zu schauen, wann kommt der nächste Bus denn jetzt genau. Insofern sind Digitale-Fahrgast-Informations-Anlagen (DFI) direkt am Bussteig eine deutliche Verbesserung im ÖPNV. Leider fehlten bislang breit angelegte Initiativen dazu aus dem Kreis Wesel, um den ÖPNV digitaler zu machen. Da die DFI mit Echtzeitdaten der Busse gefüttert werden, stärken solche DFI den ÖPNV und machen ihn attraktiver. Bei einer Förderung von 90 bis 95 Prozent, sind diese Tafeln auch für finanzschwache Kommunen gut zu finanzieren. Ich freue mich, dass der VRR noch ein Fenster für Mittelanmeldungen bis Mitte August eingeräumt hat, auch wenn dies jetzt sportlich wird. Im Kreis Wesel dürften circa 15 DFI-Standorte gut möglich sein.“

Für seine Heimatstadt Moers sieht Brohl als erste DFI-Standorte den Bahnhof, Königlichen Hof und eventuell auch die Haltestelle Augustastraße (Richtung Bahnhof). Der technische Beigeordnete Thorsten Kamp hat zugesagt in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Unternehmen und Aufgabenträgern für den ÖPNV zu versuchen das „offene“ Zeitfenster zu nutzen, um einen Förderantrag zu stellen.

Aus Rheinberger Sicht fokussiert die örtliche CDU Stadtverbandsvorsitzende Sarah Stantscheff die Bushaltestellen Altes Rathaus in der Innenstadt und die Bushaltestelle Bahnhof Rheinberg. „Uns ist es wichtig, dass die Einplanung beim VRR nun vorgenommen wird und so bei einer Umsetzung, die Möglichkeit der Förderung in Höhe von 90% bestehen würde“, erklärt die Rheinberger CDU Parteivorsitzende Sarah Stantscheff.

Bild: Sarah Stantscheff, CDU Rheinberg, Frank Heidenreich, CDU VRR, Ingo Brohl, designierter CDU Landratskandidat und Frank Berger, CDU Kreistagsfraktion Wesel (v.l.n.r.) nach dem Treffen beim VRR.

Terminankündigung Mitmach-Aktion „CDU Insektenhotels bauen“

Vor einem Jahr startete die erste „Mitmach-Aktion“ des CDU Stadtverbandes Rheinberg. Dabei war die Mitmach-Aktion ein bisher neues Format und startete als Versuch mit einer ersten Veranstaltung, bei der Insektenhotels gebaut wurden. Mittlerweile hat sich das Format Mitmach-Aktion bei den Rheinberger Christdemokraten zu einem festen Bestandteil der Parteiarbeit entwickelt und etabliert. Nach den Insektenhotels folgte der Bau von Vogelnistkästen und danach wurden Miniatur-Ökosytheme im Glas angelegt. Nun laufen die Vorbereitungen für die bereits 4. Mitmach-Aktion, bei der wieder der Bau von Insektenhotels im Fokus steht. Um so einen eigenen Beitrag gegen das Insektensterben zu leisten und wichtigen Insekten wie z. B.  Bienen, Marienkäfern oder Schmetterlingen ein neues zu Hause als Nist- und Überwinterungshilfe zu geben.

Eingeladen sind alle Kinder und Jugendlichen ein eigenes Insektenhotel (wie auf dem Foto abgebildet) zu bauen. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Material wird von der CDU gestellt und kann als Bausatz vor Ort (solange der Vorrat reicht), mit fachkundiger Anleitung, selber zusammengesetzt werden. 

Die Aktion findet am Samstag, den 29.06.2019 von 10:00 – 13:00 Uhr auf dem Rheinberger Marktplatz statt. Bei Regenwetter werden die Insektenhotels unter dem überdachten Aussenfoyer der Rheinberger Stadthalle gebaut.

„Im Rahmen der Reihe „Unsere Heimat.Unsere Werte“ möchten wir mit unserer Aktion einen eigenen kleinen Beitrag zum Erhalt der Bienen leisten und auf die Situation des Bienen- und Insektensterbens aufmerksam machen“, erklärt die Rheinberger CDU Stadtverbandsvositzende Sarah Stantscheff. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen die Menschen und auch schon die junge Generation frühzeitig für dieses Thema zu sensibilisieren“, ergänzt der stellv. CDU Stadtverbandsvorsitzende Klaus Wittmann weiter, der als Schreinermeister auch für die Vorbereitungen federführend verantwortlich ist. Denn die Aktion ist eine reine CDU-Eigenproduktion, bei der die Bausätze gemeinsam von CDU Mitgliedern in der Werkstatt für die Mitmach-Aktion gefertigt werden.