CDU Budberg wählt neuen Vorstand

In der letzten Woche wählte der CDU Ortsverband Budberg in einer Mitgliederversammlung im Landgasthof Steinhoff einen neuen Vorstand. Der CDU Ortsverband umfasst die Wahlbezirke Budberg, Eversael und Vierbaum.

Zum neuen Vorsitzenden wurde Hans Wilhelm (Willi) Jenk gewählt, der im letzten Jahr den Verband schon kommisarisch geleitet hatte.
Stellverteterin wurde Alexandra Paeßens-Möller.
Schriftführer bleibt Reinhard Albus.
Alle Wahlen erfolgten einstimmig.

Auch die bewährte Mannschaft der Beisitzer wurde einstimmig wiedergewählt. Beisitzer sind:

Dirk Kerlen
Hans Josef Immens
Viktor Paeßens
Thomas Tennstedt
Werner Wienberg
Petra Wroblewsky

Nach den Wahlvorgängen referierte der Landtagskandidat Frank Heidenreich, der für Budberg, Orsoy, Walsum und Hamborn in den Landtagswahlkampf zieht, über die Schwerpunkte seiner Arbeit, die er gerne im nächsten Landtag voranbringen will. Es folgte eine sehr angeregte Diskussion mit den Mitgliedern und Gästen der CDU Budberg.

Ein besonderer Dank, den Willi Jenk formulierte, galt Marie-Luise Fasse, die aus persönlichen und privaten Gründen dem neuen Vorstand nicht mehr angehören wird. W. Jenk erinnerte an die jahrzehntelange Mitarbeit als Vorsitzende und Beisitzerin im Budberger Vorstand. Insbesondere die oft um Hintergrund geleistete Arbeit als Mitglied des NRW-Landtages haben für Rheinberg und Budberg Projekte nach vorne gebracht. Er erinnerte insbesondere an den Kunstrasenplatz in Budberg oder das Bürgerhaus Budberg. Der gesamte Vorstand schloss sich dem Dank gerne an.

FullSizeRenderBild von links: Werner Wienberg, Reinhard Albus, Alexandra Paeßens-Möller, Frank Heidenreich, Willi Jenk, Dirk Kerlen, Petra Wroblewsky
es fehlen (entschuldigt): Viktor Paeßens, Thomas Tennstedt und Hans-Josef Immens

CDU und CDA bitten um Aufklärung zu Vorgängen in der ZUE

Die aktuellen personellen Vorgänge um die ZUE Orsoy mit dem Wechsel der Betreuung – vom DRK zu den Maltesern – möchte die Rheinberger CDU und CDA (Christliche Demokratische Arbeitnehmerschaft) in den Fokus stellen und näher beleuchten. Über die CDU-Fraktion wurde bereits kurzfristig ein Antrag formuliert und für die nächste Sitzung des Ausschusses Familie, Soziales und Senioren am 21. Februar auf den Weg gebracht. In dem Antrag wird gebeten einen aktuellen Bericht zu den Vorgängen in der ZUE Orsoy darzustellen. Hierzu soll auch der Leiter der ZUE Orsoy eingeladen werden, um über die Vorgänge zu berichten und aufzuklären. “Da diese Angelegenheit von den betroffenen Organisationen und vom Investor sehr unterschiedlich und widersprüchlich in der Presse beurteilt werden, bitten wir um Information und Aufklärung im Ausschuss” so Willi Jenk der sozialpolitische Sprecher der CDU-Fraktion und Fabian Rus Vorsitzender der Rheinberger CDA, die mit Unverständnis auf die Vorgänge in der ZUE in Orsoy reagieren.

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CDU trauert um Ulrich May

Die Rheinberger Christdemokraten trauern um ihr langjähriges Mitglied Ulrich May – ein Urgestein der CDU – der im Alter von 79 Jahren nach schwerer Krankheit verstarb.

“Als stellv. Bürgermeister und Fraktionsvorsitzender stand Ulrich May über viele Jahre in Verantwortung und hat politische Entscheidungen mit auf den Weg gebracht, die unsere Stadt geprägt und weiterentwickelt haben. Auch als stellv. Fraktionsvorsitzender der CDU- Kreistagsfraktion begleitete er die Kreispolitik und setzte Akzente mit seiner Arbeit.

Ulrich May war ein unermüdlicher Mitstreiter, der sich mit klaren Vorstellungen, immer sehr motiviert für seine Überzeugungen einsetze. Kritisch und konstruktiv begleitete er über mehrere Jahrzehnte die Arbeit der CDU in Rheinberg und war auch auf Kreis- und Bezirksebene aktiv. Uli May mischte sich ein und hinterfragte. Durch seine Ideen hat er die Arbeit der CDU voran gebracht und bereichert. Mit Sachkompetenz, Leidenschaft und Engagement hat er unterschiedlichste Funktionen innerhalb der CDU und seinen Vereinigungen verantwortungsvoll ausgefüllt.
Themen wie die Weiterentwicklung der Innenstadt oder der Bereich Stadtmarketing lagen ihm sehr am Herzen, wobei er als Ehrenvorsitzender der Wirtschafts- und Mittelstandsvereinigung in Rheinberg viele Impulse setzte.

Auch nach dem Ausscheiden aus seinen politischen Ämtern, waren sein Interesse an der Politik und sein Engagement für die Partei und seine Heimatstadt ungebrochen. So sah man ihn als begeisterten Wahlkämpfer, der immer gerne mit anpackte um die CDU und die Kandidaten zu unterstützen, als aktives Mitglied der Senioren Union oder als Ratgeber und tatkräftiger Unterstützer im CDU Ortsverband Rheinberg. Dabei hatte er die Zukunft der Partei fest im Blick und war geduldiger Ansprechpartner für die junge Generation. Vielen neuen und jungen Ideen des Parteinachwuchs stand er offen gegenüber und hat diese positiv begleitet.

Mit Respekt und Dankbarkeit für seine Arbeit, nehmen wir von einem überzeugten Christdemokraten, verlässlichen Parteifreund und langjährigen Weggefährten Abschied. Uli May wird uns fehlen und hinterlässt in der Rheinberger CDU-Familie eine Lücke, vor allem als Mensch. Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei seiner Familie, seiner Ehefrau Helga und seinen Kindern.

Wir werden Ulrich May in dankbarer Erinnerung behalten und ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Es bleiben viele schöne und positive Momente, die wir mit Uli May gemeinsam erleben durften. Diese Erinnerungen werden uns auch in Zukunft begleiten. In Gedanken bleibt er weiter unter uns”, erklären die beiden Vorsitzenden Sarah Stantscheff, stellvertretend für den CDU Stadtverband Rheinberg und Erich Weisser, stellvertretend für die CDU Fraktion im Rat der Stadt Rheinberg.

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Einbeziehung von Pflegezeiten ins Flexi-Renten-Modell

Mit Interesse hat die Rheinberger Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) einen Beschluss beim großen CDU-Bundesparteitag in Essen verfolgt. Thema war die “Einbeziehung von Pflegezeiten ins Flexi-Renten-Modell”. Pflegende Angehörige sollten auch dann noch ihre Rentenanwartschaften steigern können, wenn sie nach dem Eintritt in die Rente pflegen. Denn rund ein Drittel aller pflegen- den Angehörigen ist bereits über 65 Jahre alt. Damit wird die nicht erwerbsmäßige Pflegetätigkeit auch nach Eintritt in die Rente der Erwerbsarbeit im Flexi-Rentenrecht gleich gestellt.

“Das Thema Pflege stellt unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen. Millionen Menschen werden mit großartigem Einsatz dank gelebter Solidarität innerhalb unserer Familien gepflegt. Durch den Parteitagsbeschluss zur Einbeziehung von Pflegezeiten ins Flexi-Renten-Modell stellt die CDU Weichen zur Unterstützung der Pflegenden nach Eintritt in die Rente”, freut sich der CDA Vorsitzende Fabian Rus, der sich mit seinem Vorstand weiter mit dem Thema Pflege beschäftigen wird.

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Bild: Fabian Rus