CDU will die Nordwestbahn abmahnen

Die CDU macht jetzt Ernst und findet klare Worte an die NordWestBahn: „Werdet besser, sonst müssen wir uns einen anderen Partner suchen“. Das schreibt Frank Heidenreich, Vorsitzender der CDU-Fraktion in der Verbandsversammlung des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR), dem Bahnunternehmen ins Stammbuch. Es müsse endlich Schluss sein mit den massiven Verspätungen und permanenten Zugausfällen auf der Regionalbahn 31 (Xanten-Moers-Duisburg), die seit Wochen für Ärger und Frust bei den Fahrgästen sorgen. Heidenreich: „Wir werden den VRR-Vorstand auffordern, die Nordwestbahn abzumahnen – als Vorstufe der Vertragskündigung“. Außerdem wollen wir der Geschäftsführung der NordWestBahn einen Co-Manager zur Seite stellen, denn sie selbst scheine die Lage nicht in den Griff zu bekommen.

D36B2FFD-BC90-44FA-B5FC-D62E1A37DB56

Schon im Dezember hatte Frank Berger als Vorsitzender der CDU-Fraktion im Kreistag Wesel die Situation auf der RB 31 kritisiert und angekündigt, das Thema in die Chefetage des VRR zu bringen. Genau das ist jetzt geschehen. Berger: „Wir halten Wort, weil wir uns unserer Verantwortung bewusst sind“. Außerdem ist die Lage in den vergangenen Wochen eher schlechter als besser geworden. Frank Heidenreich kann das mit Zahlen belegen und hat die Mängelstatik für den vergangenen Monat parat: Im Dezember 2018 habe es auf der RB 31 bei geplant 1856 Zugfahrten 131 Ausfälle (7,1 Prozent) gegeben, davon 100 Totalausfälle (5,4 Prozent). „Und da sprechen wir noch nicht von den vielen ärgerlichen Verspätungen“, so Heidenreich. Über 90 Prozent der Fälle müsse sich die NordWestBahn selbst zurechnen lassen – die übrigens nur elf Mal Busse als Bahn-Ersatz auf die Strecke geschickt habe, obwohl sie dazu verpflichtet ist.

7D4002DE-63D3-4BC0-A294-D420C44D4484

Dass ein-, vielleicht zweimal ein Zug nicht fahren kann, weil ein Mitarbeiter plötzlich erkrankt ist und nicht zum Dienst kommt, sei nachvollziehbar. Wenn die NordWestBahn aber seit Wochen andauernd ausfallende Züge mit kranken Lokführern erkläre, liege das offenbar an organisatorischem Fehlmanagement. Das bekämen übrigens auch die Fahrgäste auf den anderen Linien zu spüren, auf denen NordWestBahn-Züge fahren sollten. Etwa beim RE10 (Kleve-Krefeld-Düsseldorf), oder bei der RB36 (Duisburg-Ruhrort-Oberhausen). Besonders betroffen sei allerdings die RB31 (Xanten-Moers-Duisburg).

Natürlich überweist der VRR als Besteller des Zugverkehrs für ausgefallene Fahrten kein Geld an die NordWestBahn. Statt dessen muss das Unternehmen dafür Strafen zahlen, ebenso für Verspätungen. „Aber das hilft nicht dem VRR und schon gar nicht den Fahrgästen“, betont Frank Berger, der ebenfalls zur CDU-Fraktion in der VRR-Verbandsversammlung gehört. Berger: „Wir wollen als Politik den Menschen einen vernünftigen Nahverkehr bieten. Zuverlässige Verbindungen für den Weg zur Arbeit, zur Schule, zur Universität. Nach Feierabend und an Wochenenden auch zu Erholungs- und Freizeitzielen“.

Sarah Stantscheff, Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Rheinberg und selbst Zug-Nutzerin, hat den Frust bei den Pendlern oft genug „live“ miterlebt: „Wie wollen Sie beispielsweise einem Menschen das Bahnfahren schmackhaft machen, der gerade eine neue Stelle gefunden hat und gleich in der ersten Woche ein- oder zweimal unpünktlich zur Arbeit kam, weil der Zug ausgefallen ist?“ Da setzten sich die Leute doch lieber wieder ins eigene Auto und sorgen für noch mehr Verkehr auf ohnehin zu vollen Straßen. Genau das habe man mit viel Geld verhindern wollen, ergänzt Ferdi Seidelt, CDU-Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung Rheinhausen: „Wir haben mit viel Geld Park&Ride-Parkplätze geschaffen, haben Buslinien synchronisiert für optimale Umsteigezeiten in die RB31 – und nun kommt die Bahn nicht zuverlässig“.

Die NordWestBahn müsse sich im Übrigen darüber klar sein, dass sie den Ärger am Niederrhein nicht auf die leichte Schulter nehmen und locker aussitzen könne. Die Privatbahn gehöre zum Konzern Transdev, ein französischer Mobilitätsdienstleister mit Tochtergesellschaften im ganzen Bundesgebiet. Das Desaster der NordWestBahn beschädige auch das Image von Transdev.

48286645-1071-43EC-8BB6-E06594DCF9D1
Foto von links: Frank Berger, Ferdi Seidelt, Frank Heidenreich, Sarah Stantscheff

Wintergespräche mit Europakandidat Dr. Stefan Berger

Ein kühler und trockener Dezembertag mit eisigen Temperaturen machte dem Titel der Veranstaltung „Wintergespräche“ im Rahmen der Reihe „Unsere Heimat. Unsere Werte“ alle Ehre. Denn die Anzeige des Thermometers bewegte sich knapp unterhalb von Null Grad. Das frostige Wetter mit Minustemperaturen störte die Rheinberger Christdemokaten und ihre politische Nachwuchsorganisation Junge Union (JU) allerdings nicht im geringsten, die einen gemeinsamen Infostand auf dem Rheinberger Wochenmarkt zusammen mit ihrem Europakandidaten Dr. Stefan Berger veranstalteten.

DBB36E97-C9E3-46B6-B88B-36B983E26C3C

Stefan Berger freute sich dabei insbesondere über die gelungene Aktion der JU, die einen zweiseitigen Jahreskalender im Dina4-Format, mit Bildern aus dem Rheinberger Stadtgebiet, auf den Weg gebracht hatte. „Die Aktion war ein gelungener Vormittag, mit vielen guten Gesprächen“, resümierte Dr. Stefan Berger und auch die JU Vorsitzende zeigte sich zufrieden. „Unsere JU-Jahreskalender mit den Rheinberger Fotos haben mittlerweile schon Tradition, seit über über 10 Jahren gibt es nun schon die Kalender als Rheinberger JU-Eigenproduktion“, ergänzt die JU Vorsitzende Theresa Durben.

Der 49-jährige Landtagsabgeordnete aus dem Kreis Viersen – Dr. Stefan Berger – möchte als Kandidat des CDU-Bezirks Niederrhein die Nachfolge des langjährigen Europaabgeordneten Karl-Heinz Florenz antreten, der am 26. Mai nicht mehr zur Wahl antreten wird. „Die Europawahl im Mai 2019 ist auch für Rheinberg eine entscheidende Weichenstellung. Es wird darum gehen eine erfolgreiche EU zu sichern. Dafür ist eine starke CDU in Deutschland der Garant“, erklärt Europakandidat Dr. Stefan Berger. In diesem Sinne wurde die positive „CDU-Stimmung“, die sich in vielen Gesprächen mit Bürgern auf dem Wochenmarkt widerspiegelte, von den Christdemokraten auch gerne aufgenommen. Auch die CDU Stadtverbandsvorsitzende Sarah Stantscheff unterstreicht noch einmal, dass es bei der Europawahl um eine Richtungsentscheidung gehen wird. „Globale Herausforderungen brauchen europäische Antworten. Als CDU möchten wir die EU an den entscheidenden Stellen weiter stärken, um eine gemeinsame Antwort auf die großen Herausforderungen unserer Zeit geben zu können“. Auch im neuen Jahr wird Stefan Berger einen engen Dialog zur Rheinberger CDU halten und weitere Aktionen mit dem Kandidaten geplant und umgesetzt werden.

FA7E7B39-BC6B-4AB0-BCD1-47E4FE36A88E

Personen von links: Erich Weisser, Katharina Hötte, Marie-Luise Fasse, Dr. Stefan Berger, Sarach Stantscheff, Brigitte Boroch, Frank Heidenreich, Maximilian Friedmann, Torben Hinrichsen, Markus Drückler, Leslie Schattmann

CF17F6C0-1FEC-4D9A-AE2B-9E9AFA604C0A

2FBA39A9-EF07-43FF-9C6C-CF03E19D9DD1

Weihnachten

4FBD3710-A725-48E4-97BE-E9A9B8020250

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie eine besinnliche Weihnachtszeit und ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.

Für 2019 wünschen wir Ihnen alles erdenklich Gute, Erfolg und Gottes Segen. Möge das neue Jahr Ihnen Ihre Wünsche erfüllen, und Sie mit Zufriedenheit, Zuversicht und Gesundheit beschenken.

Terminankündigung: Wintergespräche mit dem Europakandidaten Dr. Stefan Berger

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende entgegen, die letzten Dezembertage sind angebrochen und das neue Jahr ist schon in Sichtweite. Dennoch laden die Christdemokraten des CDU Stadtverbandes Rheinberg und ihre politische Nachwuchsorganisation Junge Union (JU), im Rahmen ihrer Reihe „Unsere Heimat. Unsere Werte“ am 28.12 von 10-12 Uhr auf dem Rheinberger Wochenmarkt (Großer Markt, 47495 Rheinberg) zu ihren „Wintergesprächen“ ein. Zu Gast ist Dr. Stefan Berger. Der Landtagsabgeordnete aus dem Kreis Viersen ist der Kandidat des CDU-Bezirks Niederrhein für die Europawahl und möchte die Nachfolge vom langjährigen Europaabgeordneten Karl-Heinz Florenz antreten, der am 26.
Mai bei der Europawahl nicht mehr kandidieren wird.

Stefan Berger möchte den Dialog mit den Menschen vor Ort suchen und mit ihnen ins Gespräch kommen und die Stadt Rheinberg mit seinen Ortsteilen noch besser kennen lernen. Die jährliche Aktion der Jungen Union Rheinberg mit der Verteilung der JU-Jahreskalender ist dabei eine gute Gelegenheit. Die Jahreskalender der Jungen Union Rheinberg gibt es mittlerweile in der 10. Auflage und haben Tradition. Jedes Jahr werden dabei unterschiedliche Bildaufnahmen aus dem Rheinberger Stadtgebiet in dem Kalender im DIN A 4-Format abgebildet. Dr. Stefan Berger freut sich auf den Besuch in Rheinberg. Schon im Vorfeld gab es viele Gespräche und einzelne Treffen. Nun folgt mit den Wintergesprächen die erste offizielle Aktion in Rheinberg, zu der die beiden Vorsitzenden Sarah Stantscheff (CDU) und Theresa Durben (JU) herzlich einladen.

4B720731-40EB-47AC-AB50-8F080197B7E2

Personen auf dem Bild von links: Dr. Stefan Berger MdL (Europakandidat) Manfred Weber MdEP (Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei (EVP)), Sarah Stantscheff (Vorsitzende CDU Stadtverband Rheinberg

9583799E-D432-4449-8B4C-2DEDE6DF827B

49A43CF6-EBC3-4A7B-9E49-4A1084F897AA