CDU trauert um Ulrich May

Die Rheinberger Christdemokraten trauern um ihr langjähriges Mitglied Ulrich May – ein Urgestein der CDU – der im Alter von 79 Jahren nach schwerer Krankheit verstarb.

“Als stellv. Bürgermeister und Fraktionsvorsitzender stand Ulrich May über viele Jahre in Verantwortung und hat politische Entscheidungen mit auf den Weg gebracht, die unsere Stadt geprägt und weiterentwickelt haben. Auch als stellv. Fraktionsvorsitzender der CDU- Kreistagsfraktion begleitete er die Kreispolitik und setzte Akzente mit seiner Arbeit.

Ulrich May war ein unermüdlicher Mitstreiter, der sich mit klaren Vorstellungen, immer sehr motiviert für seine Überzeugungen einsetze. Kritisch und konstruktiv begleitete er über mehrere Jahrzehnte die Arbeit der CDU in Rheinberg und war auch auf Kreis- und Bezirksebene aktiv. Uli May mischte sich ein und hinterfragte. Durch seine Ideen hat er die Arbeit der CDU voran gebracht und bereichert. Mit Sachkompetenz, Leidenschaft und Engagement hat er unterschiedlichste Funktionen innerhalb der CDU und seinen Vereinigungen verantwortungsvoll ausgefüllt.
Themen wie die Weiterentwicklung der Innenstadt oder der Bereich Stadtmarketing lagen ihm sehr am Herzen, wobei er als Ehrenvorsitzender der Wirtschafts- und Mittelstandsvereinigung in Rheinberg viele Impulse setzte.

Auch nach dem Ausscheiden aus seinen politischen Ämtern, waren sein Interesse an der Politik und sein Engagement für die Partei und seine Heimatstadt ungebrochen. So sah man ihn als begeisterten Wahlkämpfer, der immer gerne mit anpackte um die CDU und die Kandidaten zu unterstützen, als aktives Mitglied der Senioren Union oder als Ratgeber und tatkräftiger Unterstützer im CDU Ortsverband Rheinberg. Dabei hatte er die Zukunft der Partei fest im Blick und war geduldiger Ansprechpartner für die junge Generation. Vielen neuen und jungen Ideen des Parteinachwuchs stand er offen gegenüber und hat diese positiv begleitet.

Mit Respekt und Dankbarkeit für seine Arbeit, nehmen wir von einem überzeugten Christdemokraten, verlässlichen Parteifreund und langjährigen Weggefährten Abschied. Uli May wird uns fehlen und hinterlässt in der Rheinberger CDU-Familie eine Lücke, vor allem als Mensch. Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei seiner Familie, seiner Ehefrau Helga und seinen Kindern.

Wir werden Ulrich May in dankbarer Erinnerung behalten und ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Es bleiben viele schöne und positive Momente, die wir mit Uli May gemeinsam erleben durften. Diese Erinnerungen werden uns auch in Zukunft begleiten. In Gedanken bleibt er weiter unter uns”, erklären die beiden Vorsitzenden Sarah Stantscheff, stellvertretend für den CDU Stadtverband Rheinberg und Erich Weisser, stellvertretend für die CDU Fraktion im Rat der Stadt Rheinberg.

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Einbeziehung von Pflegezeiten ins Flexi-Renten-Modell

Mit Interesse hat die Rheinberger Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) einen Beschluss beim großen CDU-Bundesparteitag in Essen verfolgt. Thema war die “Einbeziehung von Pflegezeiten ins Flexi-Renten-Modell”. Pflegende Angehörige sollten auch dann noch ihre Rentenanwartschaften steigern können, wenn sie nach dem Eintritt in die Rente pflegen. Denn rund ein Drittel aller pflegen- den Angehörigen ist bereits über 65 Jahre alt. Damit wird die nicht erwerbsmäßige Pflegetätigkeit auch nach Eintritt in die Rente der Erwerbsarbeit im Flexi-Rentenrecht gleich gestellt.

“Das Thema Pflege stellt unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen. Millionen Menschen werden mit großartigem Einsatz dank gelebter Solidarität innerhalb unserer Familien gepflegt. Durch den Parteitagsbeschluss zur Einbeziehung von Pflegezeiten ins Flexi-Renten-Modell stellt die CDU Weichen zur Unterstützung der Pflegenden nach Eintritt in die Rente”, freut sich der CDA Vorsitzende Fabian Rus, der sich mit seinem Vorstand weiter mit dem Thema Pflege beschäftigen wird.

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Bild: Fabian Rus

CDU will den Meisterbrief stärken

Das Handwerk und damit den Mittelstand zu stärken ist ein wichtiges Anliegen für die CDU. Aus diesem Grund freuen sich die Christdemokraten des Stadtverbandes Rheinberg, dass auf dem Bundesparteitag der CDU mit dem Antrag zum Thema Stärkung des Meisterbriefes, ein sehr wichtiger Beschluss für die Zukunft des Handwerks getroffen wurde.
Zu den Delegierten des Bundesparteitages gehörten auch zwei Rheinbergerinnen. Die CDU Landtagsabgeordnete Marie-Luise Fasse und die Stadtverbandsvorsitzende Sarah Stantscheff, die auf dem großen Parteitag in Essen, für die “Stärkung des Meisterbriefs” votierten. Gemäß Beschluss soll die CDU/CSU-Bundestagsfraktion sich dieses Themas annehmen und Handlungsoptionen prüfen, um dieses Ziel in der neuen Wahlperiode zu erreichen. Leitlinie ist u.a. die Prüfung der Wiedereinführung der Meisterpflicht für neu gegründete Unternehmen. Denn im Zuge der Handwerksreform im Jahr 2004, wurde die Meisterpflicht für 53 Berufe abgeschafft.
“Der Meisterbrief stellt ein wichtiges Qualitätsmerkmal des deutschen Handwerks dar und muss deutlich gestärkt werden. Das wäre ein klares Signal für die Ausbildung, denn nur Handwerksmeister dürfen ausbilden und tragen somit eine große sozialpolitische Verantwortung”, erklärt der stellv. CDU Stadtverbandsvorsitzende Klaus Wittmann, der selbst Tischlermeister und Zimmerermeister ist. Viele Betriebe ohne “Meistertitel” führen die gleichen Arbeiten aus, bilden allerdings nicht aus. Eine Ausbildung kostet den Betrieb für eine 3-jährige Ausbildung ca. 40.000 EUR. Bei öffentlichen Ausschreibungen wurde so etwas früher berücksichtigt. Heute verstößt das gegen EUVergaberecht. Eine klare Benachteiligung für Handwerksbetriebe die ausbilden. “Dieser Parteitagsbeschluss ist somit überfällig und richtig. Unsere Gesellschaft muss sich der besonderen Bedeutung des Handwerks wieder bewusst werden und ihm den nötigen Stellenwert einräumen”, ergänzt der stellv. CDU Parteichef und Ratsmitglied Klaus Wittmann weiter.
Weitere Punkte zur Stärkung des Meisterbriefs sind: die Etablierung einer höheren beruflichen Bildung, u. a. durch die Einführung von Zugangsmöglichkeiten für Meister zu MasterStudiengängen. Erhöhte Leistungen beim Meister-BAföG. Die Qualitätssicherung und -verbesserung durch bundesweite Standards für die Meisterschulen. Die Stärkung des Meisterbriefs als erkennbares Qualitätsmerkmal und eine Erweiterung der Schutzzielbestimmung der Meisterprüfungsverordnung über die bisherigen Kriterien hinaus

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Foto: Klaus Wittmann

CDU pflanzt Tulpenzwiebeln

Der nächste Frühling kommt bestimmt und nicht nur passionierte Gärtner wissen, dass jetzt die Blumenzwiebeln in die Erde müssen, die im nächsten Frühjahr die ersehnte Blumenpracht bringen sollen.

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Mit Spaten, Schaufel, Harke und Schubkarre ausgerüstet, trafen sich die Rheinberger Christdemokraten vor dem Borther Ehrenmahl. Auf der anliegenden Wiese wurden über 600 Tulpenzwiebeln in die Erde gesetzt, die im nächsten Jahr erblühen sollen. Auch die beiden Landtagskandidaten Rainer Groß und Frank Heidenreich konnten ihre Fähigkeiten beim Pflanzen unter Beweis stellen und packten fleißig mit an. “Mit unserer regelmäßigen Pflanz-Aktion möchten wir einen Beitrag dazu leisten unsere Stadt zu verschönern und dabei mit Eigeninitiative voran gehen”, so die CDU Stadtverbandsvorsitzende Sarah Stantscheff, die bereits mit Frank Heidenreich und Rainer Groß die nächste Aktion zu diesem Thema geplant hat.

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Bild von links: Harald Körner, Frank Heidenreich, Rainer Groß, Leo Janssen, Sarah Stantscheff, Erich Weisser