JU wählt Stellvertreter nach

Die Junge Union (JU) Rheinberg hatte zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung geladen. Auf der Tagesordnung der CDU-Nachwuchspolitiker stand die Nachwahl eines stellv. Vorsitzenden angegeben. Ein unscheinbarer und formaler Punkt auf dem Papier, der aber auf denkbar traurige Gründe zurückzuführen war.

Anfang März verstarb plötzlich und unerwartet mit nur dreiunddreißig Jahren, das langjährige JU-Mitglied Marcus Krause, der bis zuletzt auch stellv. Vorsitzender der Jungen Union Rheinberg gewesen ist.

Zur Kommunalwahl 2014 war Marcus Krause der offizielle Kandidat der Jungen Union. Seinen Wahlbezirk am Annaberg konnte er für die CDU direkt gewinnen und war fortan Ratsmitglied der Stadt Rheinberg und Mitglied der CDU-Fraktion.

„Marcus hat unsere Interessen aus der JU in die CDU-Fraktion getragen und viele junge Ideen in die politische Arbeit eingebracht. Wir werden ihn als jungen Politiker, als Mensch und als unseren Freund sehr vermissen. Wir sind sehr traurig. Er war ein Teil unserer JU und für uns immer eine verlässliche Stütze. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren“, erklärte Theresa Durben, die nun als neue stellv. Vorsitzende mehr Verantwortung bei den jungen Christdemokraten übernehmen wird. Theresa Durben ist 22 Jahre alt und bereits seit über 4 Jahren in der Jungen Union Rheinberg aktiv. Bisher hatte sie im Vorstand die Rolle der Beisitzerin ausgefüllt.

Da es sich nur um die Nachwahl des Vorstandes handelte, bei dem nur ein Stellvertreter neu besetzt wurde, bleibt bis zu den nächsten regulären Jahreshauptversammlung der übrige Vorstand bestehen: Vorsitzender Benedikt Durben; Stellvertreter Max Friedmann; Schatzmeisterin Lara Kulka; Schriftführer Justus Vaupel; Beisitzer; Leslie Schattmann, Sarah Stantscheff und Torben Hinrichsen.

Für das laufende Jahr sind viele Aktionen, Themen und Aktivitäten der Jungen Union Rheinberg bereits in Planung. Wer Interesse an einer Mitarbeit hat oder einfach mal vorbeischauen möchte kann sich gerne unter info@ju-rheinberg.de melden.

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Alexandra Paeßens-Möller rückt für die CDU in den Stadtrat nach

Es war ein sehr trauriger Anlass, der die Rheinberger Christdemokraten vor die Aufgabe stellte die Nachfolgeregelung ihres Ratsmandates in die Wege zu leiten. Denn der Tod von Marcus Krause, der mit erst dreiunddreißig Jahren plötzlich verstarb, berührt die Rheinberger CDU-Familie. Zurück zur Tagesordnung zu gehen und in den politischen Alltag einzutauchen fällt dabei schwer. Doch auch wenn die Zeit manchmal stehen zu bleiben scheint, so müssen doch Formalien in die Wege geleitet werden, die den politischen Betrieb weiterlaufen lassen, auch wenn es schwer fällt.

Trotz der sehr traurigen Umstände freuen sich Parteispitze Sarah Stantscheff und Fraktionschef Erich Weisser, dass Alexandra Paeßens-Möller ihrer Verantwortung nach kommt und nun über die Reserveliste für die CDU in den Rheinberger Stadtrat nachrückt und Teil der CDU-Fraktion ist.

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Alexandra Paeßens-Möller ist gelernte Krankenschwester, 39 Jahre jung und lebt mit ihrem Mann und den beiden Kindern in Budberg auf dem elterlichen-landwirtschaftlichen Hof. Die überzeugte Christdemokratin ist in ihrem Heimatort Budberg fest verwurzelt und lebt gerne im ländlich geprägten Ortsteil. Dort fühlt sie sich mit ihrer Familie sehr wohl. Sie macht Politik auf Grundlage ihrer Überzeugungen. Setzt den Menschen dabei in den Mittelpunkt. Das „C“ im Parteinamen ist ihr für die politische Arbeit Kompass und Leitlinie.

In der CDU ist sie fest verankert. Schon früh ist sie in der Jungen Union aktiv gewesen. War in Wahlkämpfen engagiert, unterstützte Kandidaten, organisierte Aktionen und übernahm Verantwortung im Vorstand der politischen Nachwuchsorganisation. Der Eintritt in die CDU folgte und auch hier wurde sie zu einer verlässlichen und beständigen Stütze für ihre Partei. Seit vielen Jahren ist sie nun auf Ortsverbandsebene in Budberg und auch im übergeordneten Stadtverbandsvorstand aktiv. Als stellv. Vorsitzende des Ortsverbandes Budberg wird sie geschätzt und gilt als ausgleichend, sachlich, vorausschauend und lösungsorientiert. Das hat sie in ihrer Funktion als Sachkundige Bürgerin im Sozialausschuss und Schulausschuss bereits unter Beweis gestellt. Seit 2004 arbeitet sie nun kontinuierlich in einem Ausschuss mit und bringt sich in die CDU Fraktionssitzungen ein.

„Auch wenn es nicht geplant war bin ich bereit meine neuen Aufgaben als Ratsmitglied anzutreten. Ich möchte mich für meine Heimat und die Menschen die hier leben stark machen und aktiv für die behutsame Weiterentwicklung des Stadtgebiets einen Beitrag leisten“, so Alexandra Paeßens-Möller, die in der nächsten Ratssitzung am 24.4 offiziell in ihrer neuen Funktion als Ratsmitglied verpflichtet werden wird.

CDA: Starke Betriebsräte sind wichtig für starke Unternehmen

Mitbestimmung im Betrieb ist ein zentrales Recht der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
Ein wichtiges Thema, mit dem sich auch die Rheinberger CDA (Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft), als Sozial-Flügel ihrer Mutterpartei CDU, regelmäßig auseinander setzt und beschäftigt. Denn Betriebsräte stellen eine wichtige Stütze für die Arbeit im Unternehmen dar.

Wie der eigene Arbeitsplatz aussehen soll, wie die Pausenzeiten geregelt sind, Weiterbildungsmöglichkeiten, Lohnzuschläge oder Unfallprävention sind dabei nur ein kleiner Ausschnitt aus den vielen Themen die im Arbeitsalltag vom Betriebsrat mit gestaltet werden.

Eine starke Belegschaft ist das Kapital eines jeden Unternehmens. Um so wichtiger ist ein gesundes Betriebsklima im Unternehmen, denn es geht nicht nur ausschließlich um die Bezahlung. „Mitarbeiter müssen nicht nur angemessen vergütet werden, sondern manchmal sind es scheinbare Nebensächlichkeiten die für Motivation und Zufriedenheit sorgen. Sei es die Qualität der Verpflegung in Kantinen, die Einführung eines Bonussystem für besondere Leistungen oder schlicht die Mitsprache, wie Überstunden vergütet oder abgebaut werden“, weiß der Vorsitzende der Rheinberger CDA, Fabian Rus, aus eigener Erfahrung.

Die Mitarbeiter können durch die Betriebsräte besser ihre Rechte durchsetzen. Es können Lösungen vor Ort gesucht werden oder auch zwischen den Interessen des Unternehmens und der Belegschaft vermittelt werden. „Der Betriebsrat ist sehr nah am Geschehen, kennt die Bedürfnisse der Kollegen und weiß genau was den Mitarbeitern unter den Nägeln brennt“, so der Sozialpolitiker und Rheinberger CDA Vorsitzende Fabian Rus weiter.

Leider werden Betriebsräte oftmals als „Gegner der Unternehmen“ wahrgenommen, weshalb stellenweise von der Gründung eines Betriebsrates abstand genommen wird.
„Gerade weil in Anbetracht der leider großen Zahl befristeter Arbeitsverhältnisse der erste Schritt zur Gründung eines Betriebsrates nicht immer einfach fällt, möchten wir als CDA die Initiatoren von Betriebsratsgründungen besser schützen. Deswegen fordern wir die Betriebsratsgründungen zu erleichtern und einen Kündigungsschutz für Betriebsratsgründer schon vor der Einladung zur Wahlversammlung“, erklärt der stellv. Rheinberger CDA Vorsitzende Andreas Will.

Regelmäßig finden alle vier Jahre von März bis Mai die Wahlen bestehender Betriebsräte statt.
Wahlberechtigt sind alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Leiharbeiter, die länger als drei Monate im Betrieb eingesetzt werden. Was viele nicht wissen: auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die sich in „Elternzeit“ befinden, sind Wahlberechtigte.
Eine Briefwahl ist auch hier möglich und erlaubt.

Sollte in einem Betrieb noch kein Betriebsrat bestehen, kann dieser gegründet werden.Dabei können mindestens drei Wahlberechtigte zur Wahlversammlung einladen. Dabei unterstützen Gewerkschaften, sofern im Unternehmen durch Mitgliedschaft mindestens eines Beschäftigten vertreten, gerne die Belegschaft.

Auch die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft ist gerne beratend tätig wenn es um die Gründung eines Betriebsrates geht. Mitglieder der CDA engagieren sich unter anderem für sichere und auskömmliche Renten, für eine auf Beschäftigung ausgerichtete Arbeitsmarktpolitik, für Gesundheitsschutz in der Arbeitswelt, für eine menschenwürdige Pflege, für verlässliche und solidarische Sozialversicherungen.
Für nähere Informationen oder bei Interesse einer Mitarbeit steht die CDA-Bund.de oder auch der Rheinberger CDA-Vorsitzende Fabian Rus (E-Mail: fabian.rus@cdu-rheinberg.de ) gerne zur Seite.

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