Einbeziehung von Pflegezeiten ins Flexi-Renten-Modell

Mit Interesse hat die Rheinberger Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) einen Beschluss beim großen CDU-Bundesparteitag in Essen verfolgt. Thema war die „Einbeziehung von Pflegezeiten ins Flexi-Renten-Modell“. Pflegende Angehörige sollten auch dann noch ihre Rentenanwartschaften steigern können, wenn sie nach dem Eintritt in die Rente pflegen. Denn rund ein Drittel aller pflegen- den Angehörigen ist bereits über 65 Jahre alt. Damit wird die nicht erwerbsmäßige Pflegetätigkeit auch nach Eintritt in die Rente der Erwerbsarbeit im Flexi-Rentenrecht gleich gestellt.

„Das Thema Pflege stellt unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen. Millionen Menschen werden mit großartigem Einsatz dank gelebter Solidarität innerhalb unserer Familien gepflegt. Durch den Parteitagsbeschluss zur Einbeziehung von Pflegezeiten ins Flexi-Renten-Modell stellt die CDU Weichen zur Unterstützung der Pflegenden nach Eintritt in die Rente“, freut sich der CDA Vorsitzende Fabian Rus, der sich mit seinem Vorstand weiter mit dem Thema Pflege beschäftigen wird.

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Bild: Fabian Rus

CDU will den Meisterbrief stärken

Das Handwerk und damit den Mittelstand zu stärken ist ein wichtiges Anliegen für die CDU. Aus diesem Grund freuen sich die Christdemokraten des Stadtverbandes Rheinberg, dass auf dem Bundesparteitag der CDU mit dem Antrag zum Thema Stärkung des Meisterbriefes, ein sehr wichtiger Beschluss für die Zukunft des Handwerks getroffen wurde.
Zu den Delegierten des Bundesparteitages gehörten auch zwei Rheinbergerinnen. Die CDU Landtagsabgeordnete Marie-Luise Fasse und die Stadtverbandsvorsitzende Sarah Stantscheff, die auf dem großen Parteitag in Essen, für die „Stärkung des Meisterbriefs“ votierten. Gemäß Beschluss soll die CDU/CSU-Bundestagsfraktion sich dieses Themas annehmen und Handlungsoptionen prüfen, um dieses Ziel in der neuen Wahlperiode zu erreichen. Leitlinie ist u.a. die Prüfung der Wiedereinführung der Meisterpflicht für neu gegründete Unternehmen. Denn im Zuge der Handwerksreform im Jahr 2004, wurde die Meisterpflicht für 53 Berufe abgeschafft.
„Der Meisterbrief stellt ein wichtiges Qualitätsmerkmal des deutschen Handwerks dar und muss deutlich gestärkt werden. Das wäre ein klares Signal für die Ausbildung, denn nur Handwerksmeister dürfen ausbilden und tragen somit eine große sozialpolitische Verantwortung“, erklärt der stellv. CDU Stadtverbandsvorsitzende Klaus Wittmann, der selbst Tischlermeister und Zimmerermeister ist. Viele Betriebe ohne „Meistertitel“ führen die gleichen Arbeiten aus, bilden allerdings nicht aus. Eine Ausbildung kostet den Betrieb für eine 3-jährige Ausbildung ca. 40.000 EUR. Bei öffentlichen Ausschreibungen wurde so etwas früher berücksichtigt. Heute verstößt das gegen EUVergaberecht. Eine klare Benachteiligung für Handwerksbetriebe die ausbilden. „Dieser Parteitagsbeschluss ist somit überfällig und richtig. Unsere Gesellschaft muss sich der besonderen Bedeutung des Handwerks wieder bewusst werden und ihm den nötigen Stellenwert einräumen“, ergänzt der stellv. CDU Parteichef und Ratsmitglied Klaus Wittmann weiter.
Weitere Punkte zur Stärkung des Meisterbriefs sind: die Etablierung einer höheren beruflichen Bildung, u. a. durch die Einführung von Zugangsmöglichkeiten für Meister zu MasterStudiengängen. Erhöhte Leistungen beim Meister-BAföG. Die Qualitätssicherung und -verbesserung durch bundesweite Standards für die Meisterschulen. Die Stärkung des Meisterbriefs als erkennbares Qualitätsmerkmal und eine Erweiterung der Schutzzielbestimmung der Meisterprüfungsverordnung über die bisherigen Kriterien hinaus

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Foto: Klaus Wittmann

CDU pflanzt Tulpenzwiebeln

Der nächste Frühling kommt bestimmt und nicht nur passionierte Gärtner wissen, dass jetzt die Blumenzwiebeln in die Erde müssen, die im nächsten Frühjahr die ersehnte Blumenpracht bringen sollen.

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Mit Spaten, Schaufel, Harke und Schubkarre ausgerüstet, trafen sich die Rheinberger Christdemokraten vor dem Borther Ehrenmahl. Auf der anliegenden Wiese wurden über 600 Tulpenzwiebeln in die Erde gesetzt, die im nächsten Jahr erblühen sollen. Auch die beiden Landtagskandidaten Rainer Groß und Frank Heidenreich konnten ihre Fähigkeiten beim Pflanzen unter Beweis stellen und packten fleißig mit an. „Mit unserer regelmäßigen Pflanz-Aktion möchten wir einen Beitrag dazu leisten unsere Stadt zu verschönern und dabei mit Eigeninitiative voran gehen“, so die CDU Stadtverbandsvorsitzende Sarah Stantscheff, die bereits mit Frank Heidenreich und Rainer Groß die nächste Aktion zu diesem Thema geplant hat.

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Bild von links: Harald Körner, Frank Heidenreich, Rainer Groß, Leo Janssen, Sarah Stantscheff, Erich Weisser

CDU unterstützt Freifunk Initiative für kostenloses und freies W-LAN Netz

Der vordere Teil der Gelderstraße ist nun mit einem kostenlosen WLAN-Netz komplett abgedeckt. Die Christdemokraten waren mit dem Ergebnis ihrer CDU-Aktion zufrieden, die unter der Federführung ihres Rheinberger „CDU-IT-Experten“ Andreas Sieske in die Wege geleitet wurde: zwei große Antennen wurden von dem CDU-Team, in Absprache mit Frank Schubert, an der Aussenfassade seines Geschäfts montiert. Die beiden Antennen erhöhen nun die Reichweite des Freifunk-Knoten vom Geschäft Schubert und strahlen soweit in die Gelderstraße hinein, dass „die Richtcharakteristik des Freifunk Knotens optimiert und die Reichweite des Freifunk WLAN deutlich verbessert wird“, so der Christdemokrat und IT-Experte Andreas Sieske, der zufrieden darauf hinweist, dass nun mit den anderen bestehenden Freifunk-Knoten auf dem vorderen Teil der Gelderstraße eine komplette Abdeckung mit kostenlosem WLAN über das Freifunk-Netz gegeben ist.

Die Rheinberger Christdemokraten möchten mit der Aktion die Initiative „Freifunk“ aktiv unterstützen, um an möglichst vielen Stellen im Rheinberger Stadtgebiet Freifunk-Knoten zu etablieren. „Heutzutage gehört die Internetnutzung für viele Menschen zum ständigen Gebrauch und ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ein freies und kostenlos nutzbares WLAN-Netz macht unsere Rheinberger Innenstadt für Kunden, Besucher und auch Geschäftsleute attraktiver“ so die CDU Stadtverbandsvorsitzende Sarah Stantscheff, die mit ihren Christdemokraten weitere Aktionen im Stadtgebiet plant um das „Freifunknetz“ zu unterstützen. Zwölf Geschäftstreibenede haben in der Rheinberger Innenstadt bereits ein Freifunknetz eingerichtet und stellen den eigenen WLAN-Router verschlüsselt für den Datentransfer der anderen Teilnehmer zur Verfügung. Weitere Informationen zum Thema Freifunk unter: www.freifunk-rheinberg.de

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Bild von links: Klaus Wittmann, Markus Geßmann, Frank Schubert, Andreas Sieske, Sarah Stantscheff