Drei neue Sitzbänke in Ossenberg

Ein beeindruckender Ausblick zeigt sich vom Ossenberger Deich hin ins Landschaftsschutzgebiet. Der weitläufige Rheinarm gliedert sich wie auf einem Postkartenfoto ins Bild ein. An dieser Stelle steht nun wieder eine komplett überarbeitete Sitzbank, von der aus der schöne Ausblick genossen werden kann.
Der Ossenberger Klaus Helmes von der CDU erklärt: „Diese und eine weitere Bank auf dem Weg nach Wallach sind in den achtziger Jahren von Solvay-Auszubildenden gebaut worden. Aber nach 30 Jahren waren sie total hinüber.“ Klaus Helmes, der früher als Betriebsratsvorsitzender bei der Solvay in Verantwortung stand, war der Initiator der Bank-Aktion. Gemeinsam mit dem Ossenberger CDU-Mitglied Klaus Janßen wurden die Bänke wieder auf Vordermann gebracht und gesandstrahlt, neu angestrichen und mit neuem Holz für Sitz und Lehne ausgestattet. Klaus Helmes erklärt, dass: „eine weitere, ganz neue Bank noch hinzu kommt, sie wird an der Ossenberger Schleuse aufgestellt.“ Klaus Helmes und Klaus Janßen bedanken sich bei dem Solvay-Werksleiter Dr. Richard Rösler, der dafür sorgte, dass das Unternehmen die Materialkosten für die Bänke übernommen hat.

Klaus Helmes (links) und Klaus Janßen (rechts) mit den Parteifreunden Sarah Stantscheff und Tobias Faasen

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CDU möchte christliche Wurzeln wahren und erinnert an Bedeutung des Reformationstages

Am 31. Oktober wird in evangelischen Gemeinden der Reformationstag gefeiert. Der CDU Stadtverband Rheinberg nimmt das zum Anlass, auf die Bedeutung dieses historischen Ereignisses und den Ursprung dieses christlichen Festes hinzuweisen.

Der Beginn der Reformation wird auf den 31. Oktober 1517 datiert. An diesem Tag soll Martin Luther seine berühmten 95 Thesen an die Kirchentür der Wittenberger Schlosskirche geschlagen haben. Martin Luther kritisierte und verurteilte darin insbesondere den Missbrauch des Bußsakraments. Durch den Kauf von Ablassbriefen sollten Menschen sich von ihren Sünden freikaufen können. Luther erklärte jedoch, dass Vergebung nur durch den Glauben an Gott komme und nicht gekauft werden könne und trat damit am Ende des Mittelalters eine Lawine los, die als Reformation in die Weltgeschichte einging.

Die Reformation hat nachhaltige Veränderungen auf den Weg gebracht mit tiefgreifenden Auswirkungen auf den Verlauf der deutschen und europäischen Geschichte und stellt einen Wendepunkt dar, hin zur Entwicklung der modernen Gesellschaft.

Deswegen begrüßt der CDU Stadtverband Rheinberg, dass der 31. Oktober im Jahr 2017, in Nordrhein-Westfalen, einmalig ein Feiertag sein wird. Der Landtag beschloss einen entsprechenden Gesetzentwurf auf Grund des 500. Jahrestags der Reformation. Der evangelische Reformationstag ist normalerweise nur in Ostdeutschland ein gesetzlicher Feiertag. Das katholische Fest Allerheiligen hingegen – am 1. November – ist in NRW jedes Jahr ein gesetzlicher Feiertag. Somit werden im Jahr 2017 erst und einmalig der 31.10 und der 1.11 als Feiertage bestehen.

In der Öffentlichkeit verdrängt jedoch die Konsum- und Spaßkultur mit Halloween bedauerlicherweise immer mehr den Reformationstag. „Wenn der 31. Oktober insbesondere bei Teilen der jungen Generation, immer weniger mit der Bedeutung des Reformationstages in Verbindung gebracht wird, sondern stattdessen die Kommerzialisierung um Halloween immer mehr dominiert, macht uns das schon nachdenklich“, so der stellv. CDU Stadtverbandsvorsitzende Hans-Wilhelm Jenk.

Dabei geht es nicht darum, sich gegen Halloween Partys oder Kürbis-Schnitzereien auszusprechen. Sondern vielmehr darum, dass die Bedeutung der Reformation nicht aus dem Bewusstsein der Menschen verschwindet. „Wir leben in einem vom Christentum geprägten Land, es ist uns als CDU sehr wichtig diese Wurzeln zu wahren und an sie zu erinnern“, erläutert die Stadtverbandsvorsitzende der Christdemokraten Sarah Stantscheff.

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